12.03.2020

Mitteilung des Landkreises Limburg-Weilburg
 
Auch im Landkreis Limburg-Weilburg befinden sich einige Menschen, die mit infizierten Corona-Patienten in direktem Kontakt standen, derzeit in häuslicher Quarantäne und produzieren Abfall. Wie geht der Landkreis mit seinem Abfallwirtschaftsbetrieb damit um, und auf was müssen die Betroffenen achten?
 

Beim Umgang mit Haushaltsabfällen aus Quarantänebereichen sind die üblichen, hygienischen Vorsorgemaßnahmen bei der Sammlung und Entsorgung von Siedlungsabfällen zu beachten, da das Übertragungsrisiko im Rahmen der Abfallsammlung/Abfallentsorgung auf Basis der bisherigen Erkenntnisse über das Virus als eher gering einzustufen ist. Im Einzelfall können die zuständigen Behörden (Gesundheitsämter) darüber hinausgehende Maßnahmen zur separaten Erfassung und Entsorgung bestimmter Abfälle anordnen. Grundsätzlich wird auch die Übertragung über Lebensmittel oder andere Gegenstände durch das Bundesinstitut für Risikobewertung als eher unwahrscheinlich eingestuft. Für die sich in Quarantäne befindenden Menschen heißt dies somit konkret, ihre Abfälle in geschlossenen Müllbeuteln in der grauen Tonne zu entsorgen.
 

Das Virus wird bei den für die Verbrennung von Siedlungsabfällen vorgeschriebenen Mindestverbrennungstemperaturen sicher zerstört. Weitere Informationen zu grundsätzlichen Fragestellungen über das neuartige Corona-Virus gibt es auch auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts.
 
 

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