Seit 1. Januar 2014 wird der Gemeindewald Selters (Taunus) von der Firma Forstservice Taunus GmbH & Co. KG bewirtschaftet.


Die Sprechstunde der Revierförsterei Selters (Taunus) findet jeden Donnerstag von 17.00 bis 18.00 Uhr in der Brunnenstraße 11 (alte Schule), 65618 Selters (Taunus), statt.

Bei forstlichen Fragen können die Bürger den Revierförster Frank Zabel gerne unter 0171/ 7887273 oder 06483/ 5979011 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen und einen Termin vereinbaren.

11.09.2019
 
Waldbegehung 07.09.2019Etwa 40 Teilnehmer haben sich zum Waldbegang am 07.09.2019 eingefunden und das trotz des regnerischen Wetters – welches alle Waldbesitzer lange herbeigesehnt haben. Auch bei diesem Waldbegang ist das Thema Buchdrucker (Borkenkäfer) wieder im Vordergrund. Getroffen wurde sich am Mehrgenerationenpark in Eisenbach und der Begang führte unter der Leitung von Förster Frank Zabel in die mit „Röder“ bezeichneten Waldabteilungen. Er beschrieb die immensen Schäden, die durch die Trockenheit der vergangenen beiden Jahren und die damit einhergehende massive Ausbreitung des Borkenkäfers, entstanden sind. Etwa 20.000 Festmeter Holz sind diesem Ereignis in der Gemeinde Selters (Taunus) zum Opfer gefallen. Wenn die betroffenen Flächen geräumt sind, müssen etwa 80 ha Wald neu aufgeforstet werden. Eine Aufgabe, die sich viele Jahre hinziehen und selbstverständlich auch finanzielle Ressource binden wird. Der „Wald der Zukunft“ soll ein Mischwald, bestehend aus heimischen Laub- und Nadelbäumen sein. Die zahlreichen Teilnehmer haben den Waldbegang mit hohem Interesse verfolgt und viele Fragen gestellt, zu denen Frank Zabel Rede und Antwort gestanden hat. Wann und wo der nächste Waldbegang stattfinden wird, kann wieder über den Selterser Kurier erfahren werden.

Information zur Vergabe von Schlagabraum:

Schlagabraum wird nur in Abteilungen vergeben, in denen vorher reguläre Hiebsmaßnahmen durchgeführt wurden. Nach erfolgter Bezahlung seitens des Selbstwerbers muss das Brennholz binnen 6 Wochen abgefahren werden. Bei Überschreitung der Frist behält sich der Waldbesitzer das Recht vor, das aufgesetzte Holz wegzuräumen.

Einzelne im Gemeindewald umgefallene Bäume sowie abgebrochene Kronenteile (z. B. durch Windwurf) verbleiben als Totholz im Bestand.


Warum ist Totholz erhaltenswert?

Der Gemeindewald ist nach PEFC zertifiziert (Registriernummer: PEFC/0421061/015137400257). In der PEFC-Richtlinie ist klar festgelegt, dass Biotopholz, also Totholz sowie Horst- und Höhlenbäume, zum Schutz der biologischen Vielfalt in angemessenem Umfang erhalten und gefördert werden soll. Totholz ist nämlich ein wichtiger Wertstoff im Wald. Rund 1500 Pilzarten leben in und von totem Holz, allein ca. 250 Arten sind auf tote Buchenstämme angewiesen. Ein Drittel der ca. 450 an Bäumen lebenden Flechten brauchen Totholz. Ungefähr 800 Käferarten leben allein von abgestorbenem Eichenholz (Quelle: Totholz lebt, SaarForst).

Weiter Informationen über den Wald unserer Gemeinde finden Sie unter:

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