Information zur Vergabe von Schlagabraum:

Schlagabraum wird nur in Abteilungen vergeben, in denen vorher reguläre Hiebsmaßnahmen durchgeführt wurden. Nach erfolgter Bezahlung seitens des Selbstwerbers muss das Brennholz binnen 6 Wochen abgefahren werden. Bei Überschreitung der Frist behält sich der Waldbesitzer das Recht vor, das aufgesetzte Holz wegzuräumen.

Einzelne im Gemeindewald umgefallene Bäume sowie abgebrochene Kronenteile (z. B. durch Windwurf) verbleiben als Totholz im Bestand.


Warum ist Totholz erhaltenswert?

Der Gemeindewald ist nach PEFC zertifiziert (Registriernummer: PEFC/0421061/015137400257). In der PEFC-Richtlinie ist klar festgelegt, dass Biotopholz, also Totholz sowie Horst- und Höhlenbäume, zum Schutz der biologischen Vielfalt in angemessenem Umfang erhalten und gefördert werden soll. Totholz ist nämlich ein wichtiger Wertstoff im Wald. Rund 1500 Pilzarten leben in und von totem Holz, allein ca. 250 Arten sind auf tote Buchenstämme angewiesen. Ein Drittel der ca. 450 an Bäumen lebenden Flechten brauchen Totholz. Ungefähr 800 Käferarten leben allein von abgestorbenem Eichenholz (Quelle: Totholz lebt, SaarForst).

Weiter Informationen über den Wald unserer Gemeinde finden Sie unter:

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