20.11.2018

Am vergangenen Samstag haben bei herrlichem Herbstwetter ca. 30 Teilnehmer beim Waldbegang im Hinterwald in Niederselters teilgenommen.
Förster Frank Zabel berichtete über den aktuellen Stand in Sachen Windwurf durch Sturmtief „Friederike“ und den anschließenden starken Borkenkäferbefall.

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Die Waldwege liegen links und rechts voll mit Fichtenholz. Dem Holz, was durch „Friederike“ und das extreme „Trockenjahr“ 2018 geerntet werden musste. Der Windwurf war zum großen Teil aufgearbeitet und dann sorgte der massive Borkenkäferbefall dafür, dass die teilweise übrig gebliebenen Fichten auch noch beseitigt werden mussten bzw. noch gefällt werden müssen. Schätzungsweise sind durch beide Ereignisse ca. 18.000 Festmeter Holz angefallen. Da diese Situation in nahezu ganz Deutschland gleich ist, sind die Preise für Fichtenholz zum Teil über 30 % eingebrochen.

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Die Wiederaufforstung dieser Flächen stellt die Gemeinde vor neue Herausforderungen. Frank Zabel erläuterte, dass es Jahre dauern wird, bis alle Flächen wieder bepflanzt sind. Ein Teil wird mit Sicherheit durch Naturverjüngung aufgefangen. Der „Zukunftswald“ soll ein Mischwald sein. Dieser kann derartige Ereignisse besser verkraften. Als Nadelbäume wird vermehrt Kiefer, Lärche, Douglasie und Weißtanne gepflanzt werden.

Der nächste Waldbegang wird im Selterser Kurier bekannt gegeben.
  
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