Der Ortsteil Münster fiel - vermutlich - schon im Jahr 993 n. Chr. als Bestandteil der Konradiner Erbmasse Kaiser Otto III. an das Domstift Worms, welches im Jahr 1194 die Grundherrschaft und die Pfarrei Münster dem Prämonstratenserkloster Arnstein an der Lahn schenkte. Dieses erhob Münster zum Verwaltungsmittelpunkt für seinen weltlichen und geistlichen Besitz im Laubusbachtal. Im Jahr 1596 erwarb die Herrschaft Wied-Runkel die um die Mitte des 16. Jahrhunderts evangelisch gewordene Grundherrschaft Münster, bei der Münster bis zur Einverleibung ins Herzogtum Nassau verblieb. Ein vor allem im 19. und 20. Jahrhundert stark angestiegener Bergbau um Münster und im naheliegenden Waldgebiet "Lange Hecke" ließ das Dorf zu einer bedeutenden Bergmannssiedlung werden, in dessen Grube "Lindenberg" bis zum Jahr 1970, dem Jahr der endgültigen Stilllegung, vierzigprozentiger Eisenstein gewonnen wurde.
 
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