Der Ortsteil Eisenbach, zu dessen Pfarrei St. Peter bis ins 16. Jahrhundert auch die Kirchengemeinde Niederselters als Filialkirchort gehörte, wurde 1234 von den Grafen Nassau-Diez an Nassau-Weilnau abgetreten und erhielt damals ein eigenes Schultheißengericht. 1326 kam Eisenbach an die Herrschaft Reinberg-Eichelbach. Diese trat 1405 eine Hälfte an Nassau-Saarbrücken ab, die allerdings nach 1427 (bis 1803) an Kurtrier kam. Die andere Hälfte fiel 1618 an Nassau-Diez zurück und ging 1648 an die Herren von Hattstein und zur Hälfte an die Herren von Metternich. Von 1664 bis 1754 fiel dieser Anteil an die Freiherren von Hohenfeld, die in Camberg ansässig waren. Diesen folgten bis 1803 die Freiherren von Schütz zu Holzhausen. Im gleichen Jahr kam die Ortschaft Eisenbach mitsamt dem Domanialhof Hausen an das Fürstentum Nassau-Weilburg, 1806 an das Herzogtum Nassau. Der Hof zu Hausen wurde 1822 Generalmajor August Freiherr von Kruse übergeben, der 1848 dort beerdigt wurde.
  
Noch im 19. Jahrhundert wurde in Eisenbach Bergbau betrieben, und in Niederselters befürchtete man, dass dadurch die Mineralquelle gefährdet werden könnte. In herzoglicher Zeit gehörte Eisenbach wie Niederselters zum Amt Idstein, 1867 kamen beide zum Untertaunuskreis mit dem Kreissitz Bad Schwalbach. In der preußischen Kreisreform 1886 wurden Eisenbach und Niederselters dem neugebildeten Kreis Limburg zugeordnet.
 
kirche esb eisenbach
 
 
















 
 
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